Diskussionsforum

Kommentar von Hans Z | 2013-02-10
Überlegungen, warum ich ein Recht auf ein Erdkabel anstatt der 110 kV Freileitung habe:

Diese neue Stromleitung soll auf dem Eigentum vieler Menschen hier errichtet werden!
Betroffene müssen immer ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht haben – so wie das z.B. all unsere Landespolitiker beim Atomkraftwerk in Tschechien fordern.
Warum unterstützt der Haupteigentümer der EAG nicht einmal im eigenen Bundesland die Interessen der betroffenen Menschen?

Denn: Wenn einige wenige die Belastung auf ihrem Eigentum und meist neben ihrem Lebensmittelpunkt (er)tragen sollen, dann müssen sie wohl entscheiden dürfen, wie so eine Leitung gebaut wird.
Warum darf diese EAG einfach den seit so vielen Jahren geforderten Konsens der Betroffenen für eine Verkabelung total ignorieren, und hat dabei noch Rückendeckung und sogar offene Unterstützung von einigen Interessensvertretern? Wessen Interessen vertreten sie?

Und wenn eine Verkabelung auch Mehrkosten verursacht, so ist dieser absolut vertretbare minimale Betrag für die Stromkunden wohl genau so zu akzeptieren, wie das bereits auch bei vielen anderen Maßnahmen wie Lärmschutzwände einer Autobahn ein Faktum ist.
Warum ist die Gewinnmaximierung der Aktiengesellschaft wichtiger als die absolut berechtigten Anliegen der betroffenen Grundeigentümer und Anrainer? In vielen Gebieten OÖ oder anderen Bundesländern und Nachbarstaaten wird 110kV auch verkabelt.

Das sind nur 3 Fragen, von Hunderten, die wir nach 15 Jahren konstruktiver Lösungsarbeit stellen müssen. Antworten sind nicht schwer zu finden. Und die gute Nachricht:
Jeder Betroffene kann selber antworten. Unterstützt er dieses System mit seiner Unterschrift für eine Freileitung, oder leben wir noch in einer Demokratie, wo im Notfall die Bürger zusammenhalten?

„Wer etwas will, der sucht einen Weg, wer etwas nicht will, der sucht (billige) Gründe.“
Jeder, der von dieser neu gebauten Hochspannungsleitung betroffen ist hat das Recht auf eine für ihn und die nächsten Generationen akzeptablen Bauweise – und nicht auf billige Gründe der Energie Aktiengesellschaft, eine veraltete Hochspannungsfreileitung bauen zu wollen.
Kommentar von Wölfleder Christian | 2013-02-13
Hallo !

Wie kann mann die Schutzgemeinschft Unterstützen.
Kommentar von Michael Praschma | 2013-02-15
Wir haben denselben Gegner (die Energie AG) und das gleiche Ziel (ein Erdkabel statt der geplanten 110-kV-Freileitung) – und wir werden nicht aufgeben, bevor nicht endlich Vernunft einkehrt.

"110 kV ade!" wünscht der Schutzgemeinschaft Mut, Kraft und Erfolg! Herzliche Grüße aus dem Almtal/Kremstal ins Innviertel!
Kommentar von Markus | 2013-02-16
Unsere Gesundheit, vor allem die unserer Kinder ist uns wichtig…
Seit 1997 gibt es Planungen einer Freileitung von Ried nach Ranna. Jetzt ist es wieder mal soweit, dass die Energie AG mit alle in seiner Macht stehenden Werkzeugen eine 110 kV Freileitung errichten will. Die geplante Freileitung würde an unserem landwirtschaftlichen Betrieb in unmittelbarer Nähe vorbeiführen. Vorrangig befürchten wir eine Beeinträchtigung der Wohnqualität durch gesundheitlich umstrittenen Elektrosmog.
Wir haben Verständnis dafür, dass in der Region Pramtal neue Investoren wichtig sind, man muss aber auch die Menschen berücksichtigen. Und z.B. mit dem Bau eines Hauses zur Belebung der Region beigetragen haben. Wenn dieses jetzt wieder durch den Bau derartiger Anlagen entwertet werden soll, kann ich mir vorstellen, was das für einen Eindruck auf die dringend benötigten Fachkräfte haben wird. Die sind für die Wirtschaft genauso wichtig wie der Strom.
Nicht nur, dass es kein schöner Anblick ist, genau vorm Haus einen Stahlmast – doppelt so hoch wie das Haus – zu haben. Es geht uns um unsere Gesundheit und die unserer Kinder. Viele Studien zeigen die Gefährlichkeit von Elektrosmog, der in unmittelbarer Nähe von Hochspannungs-Freileitungen auftritt. Auch wenn die Tatsache immer wieder von den Netzbetreibern verharmlost wird, reagiert doch jeder Organismus anders auf diese permanente Belastung, der wir dann ausgesetzt wären.
Das Leukämierisiko steigt bei Kindern unter 15 Jahren um das Doppelte, wenn sie unter Hochspannungsleitungen im Umkreis von bis 100m wohnen. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn unsere Kinder durch diese zusätzliche Belastung gesundheitliche Schäden davontragen sollten, Generaldirektor Dr. Leo Windtner von der Energie AG, oder unser Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer? (OÖ. Landesholding GmbH ist Mehrheitseigentümer der Energie AG und der Hr. Landeshauptmann ist Vorstandsvorsitzender) Die Grenzwerte berücksichtigen weder die Dauer der Belastung noch wie jeder einzelne darauf reagiert. Das größte Problem sehe ich darin, dass diese Grenzwerte zu den tagtäglichen Belastungen noch hinzukommen.
Ich bin der Meinung, dass die Energie AG ohne Druck uns keinen Schritt entgegenkommen wird. Ein wichtiger Trumpf zum Erreichen unseres Ziels, ist das Eigentumsrecht der Grundeigentümer. Ohne unsere Zustimmung als Grundeigentümer dürfen sie weder Masten aufstellen, noch die Grundstücke überspannen. Es sei denn die Energie AG nimmt langwierige Enteignungsverfahren in Kauf. Ich muss aber davor warnen, die Energie AG zu unterschätzen. Meist kümmert sie sich um die ältere Generation um Angelegenheiten mit Grund und Boden, es besteht die Gefahr, dass sie überrollt werden.
Wer gibt dann Antwort auf die Frage „Warum habt ihr damals nichts dagegen unternommen?“. Wer trägt die Kosten für Behandlungen?
Immer wieder stellen wir fest, dass es nur um Geld geht. Wo bleibt der menschliche Aspekt? Was nützt Wirtschaft und Geld, wenn die Gesundheit des Menschen auf der Strecke bleibt. Profit um jeden Preis?
Wir stellen uns nicht gegen die wirtschaftliche Entwicklung und nicht gegen die Stromleitung – wir wollen die Erdverkabelung.
Die wirtschaftlichen Belange müssen in Einklang mit Mensch und Natur gestaltet werden.
Während es immer wieder um erneuerbare Energien, Fortschritt und Weiterentwicklung geht, darf dieses nicht auf veralteter Technik basieren. Wir möchten vermeiden, dass wir die letzten sind die die eine 110 kV Freileitung vor der Nase haben. Ich bin mir sicher, dass die Zukunft in 10-15 Jahren anders aussehen wird. Diese Freileitung jedoch wird uns über Generationen erhalten bleiben.
Kommentar von B.R- Scheuringer | 2014-02-02
Neu auf Facebook! https://www.facebook.com/schutzgemeinschaft.110kvNEINDANKE?notif_t=page_new_likes#

und eine öffentliche Petition!
http://www.avaaz.org/de/petition/Energie_AG_Land_Oberoesterreich_Landeshauptmann_Josef_Puehringer_Erdkabel_anstatt_110_kVLeitung_von_Ried_im_Innkreis_bis/?copy
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Was ist die Summe aus 5 und 8?*